Jeder Brauch hat seine eigene Seite: Woher er kommt, wie er heute gelebt wird – und wie man ihn Kindern erklärt, ohne den Zauber zu zerreden. Von der Schweiz über Deutschland bis Österreich, vom 4. Dezember bis zum Dreikönigstag.
Die Bräuche
- Der echte NikolausDer Bischof, der heimlich Gold durchs Fenster warf.
- Samichlaus & SchmutzliDer Schweizer Brauch am 6. Dezember – richtig erklärt.
- Christkind oder Weihnachtsmann?Wer die Geschenke bringt – und wo.
- Der AdventskranzWarum vier Kerzen – und warum die Idee aus einem Kinderheim stammt.
- Der AdventskalenderVon 24 Kreidestrichen zum Türchen-Kalender.
- BarbarazweigeAm 4. Dezember schneiden – an Weihnachten blühen sie.
- Der WeihnachtsbaumWie die Tanne in die Stube kam.
- Der MistelzweigWarum man sich darunter küsst.
- Die RaunächteDie geheimnisvollen Nächte zwischen den Jahren.
- Der KrampusÖsterreichs wilder Geselle am 5. Dezember.
- Das LuciafestLichterkronen am 13. Dezember.
- Der DreikönigskuchenWer den König findet, ist König für einen Tag.
- Weihnachten in der SchweizSamichlaus, Christkind, Grittibänz – das Schweizer Fest.
- Weihnachten in DeutschlandWeihnachtsmärkte, Heiligabend, Feiertags-Gans.
- Weihnachten in ÖsterreichChristkind, Krampus – und die stillste Nacht.
- Wichtel & TomteDie kleinen Hausgeister aus dem Norden.
- Heiligabend mit KindernDer entspannte Fahrplan für den 24. Dezember.
Der Kalender der Bräuche
Zur Orientierung: Am 4. Dezember schneidet man Barbarazweige, am 6. kommt der Samichlaus (in Österreich begleitet vom Krampus am Vorabend), am 13. leuchtet das Luciafest, an Heiligabend bringt je nach Region Christkind oder Weihnachtsmann die Geschenke, zwischen den Jahren liegen die Raunächte – und am 6. Januar versteckt sich im Dreikönigskuchen ein König.
Häufige Fragen
Warum sind die Weihnachtsbräuche regional so verschieden?
Weil sich christliche Feste, vorchristliche Winterbräuche und lokale Traditionen über Jahrhunderte gemischt haben – jedes Tal hat seine eigene Fassung weitergegeben. Genau das macht sie lebendig.
Wie erkläre ich Kindern einen Brauch, ohne den Zauber zu nehmen?
Mit der Geschichte dahinter statt mit «das stimmt nicht»: Wer war der echte Nikolaus? Warum Zweige in der Wohnung? Kinder lieben Hintergründe – der Zauber und das Wissen vertragen sich bestens.
Und wenn die Antwort persönlich wäre?
Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Nikolaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.
So funktioniert’s