- Aufwand: 40 Min. + 1 Woche ruhen
- Ergibt: ca. 50 Stück
- Schwierigkeit: einfach
- 250 g Honig
- 150 g Zucker
- 100 g Zitronat und Orangeat, fein gehackt
- 150 g Mandeln, grob gehackt
- 2 EL Kirsch
- abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
- 1 TL Zimt, je 1 Msp. Nelken, Muskat und Kardamom
- 400 g Weizenmehl
- 1 TL Backpulver
- Für die Glasur: 100 g Staubzucker, 2 EL Wasser, 1 EL Kirsch
So geht es
- Honig und Zucker in einer Pfanne erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat. Nicht kochen lassen – sonst wird der Teig hart wie Stein. Etwas abkühlen lassen.
- Zitronat, Orangeat, Mandeln, Kirsch, Zitronenschale und Gewürze daruntermischen.
- Mehl mit Backpulver mischen und daruntergeben. Der Teig ist klebrig und zäh – das gehört so.
- Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit den befeuchteten Händen oder einer nassen Teigrolle etwa 1 cm dick ausdrücken. Ein Rechteck von rund 30 × 25 cm ist ein gutes Maß.
- Bei 180 Grad 20 bis 25 Minuten backen. Die Oberfläche darf noch weich wirken; das Gebäck zieht beim Auskühlen an.
- Sofort nach dem Backen die verrührte Glasur mit einem Pinsel dünn aufstreichen. Sie muss auf das heiße Gebäck, sonst zieht sie nicht ein.
- Noch warm in Rechtecke von etwa 4 × 5 cm schneiden – kalt bricht die Platte unregelmäßig. Erst dann vollständig auskühlen lassen.
Warum sie ruhen müssen
Frisch aus dem Ofen sind Läckerli hart. Nach ein paar Tagen in der geschlossenen Dose ziehen sie Feuchtigkeit und werden weich – eine Woche ist das Minimum, zwei sind besser. Wer sie am Backtag probiert und enttäuscht ist, hat schlicht zu früh probiert.
Sind sie nach zwei Wochen noch zu hart, hilft dasselbe wie bei den Anisbrötli: eine Apfelscheibe auf ein Stück Alufolie in die Dose legen, ohne dass sie das Gebäck berührt.
Was schiefgehen kann
- Steinhart. Die Honig-Zucker-Mischung hat gekocht. Sie soll nur warm werden, bis der Zucker gelöst ist.
- Zu trocken. Zu lange gebacken. Die Platte kommt weich aus dem Ofen und wird beim Auskühlen fest.
- Die Glasur bleibt weiß und bröselig. Sie kam auf kaltes Gebäck. Beim nächsten Mal Glasur bereitstellen, bevor das Blech herausgeht.
Woher sie kommen
Läckerli werden in Basel seit Jahrhunderten gebacken; sie gehen auf die Gewürzhändler der Stadt zurück, die Honig, Nüsse und Gewürze zusammenbrachten. Sie halten sich monatelang – und genau darum wurden sie so gebacken: als Vorrat, nicht als Tagesgebäck.
Weitere Schweizer Klassiker sind die Mailänderli, die Brunsli und die Chräbeli.
Häufige Fragen
Warum sind meine Läckerli steinhart?
Meist hat die Honig-Zucker-Mischung gekocht. Sie soll nur erwärmt werden, bis sich der Zucker gelöst hat. Die zweite Ursache ist zu lange Backzeit: Die Platte kommt weich aus dem Ofen und zieht beim Auskühlen an.
Wie lange müssen Basler Läckerli ruhen?
Mindestens eine Woche in der geschlossenen Dose, besser zwei. In dieser Zeit ziehen sie Feuchtigkeit und werden weich. Frisch gebacken sind sie hart – das ist kein Fehler.
Wann kommt die Glasur auf die Läckerli?
Sofort nach dem Backen, auf das noch heiße Gebäck. Auf kaltem Gebäck bleibt sie weiß und bröselig, statt einzuziehen.
Wie lange halten Basler Läckerli?
Mehrere Monate in einer gut verschlossenen Dose. Genau dafür wurden sie ursprünglich gebacken: als Vorrat, nicht als Tagesgebäck.
Und wenn die Antwort persönlich wäre?
Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Nikolaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.
So funktioniert die ZauberpostNur die Videobotschaft, ohne Brief und Anhänger? Video vom Nikolaus ansehen