- Aufwand: 30 Min. + 2 Std. kühl
- Ergibt: ca. 60 Stück
- Schwierigkeit: einfach
- 250 g weiche Butter
- 220 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 3 frische Eier
- abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
- 500 g Mehl
- 1 Eigelb und wenig Rahm zum Bestreichen
So geht es
- Butter, Zucker und Salz rühren, bis die Masse hell ist. Eier einzeln darunterrühren, Zitronenschale dazu.
- Mehl beigeben und rasch zu einem Teig zusammenfügen – nicht kneten, sonst wird er zäh. Flach drücken, zudecken und 2 Stunden kühl stellen.
- Teig portionenweise auf wenig Mehl etwa 5 mm dick auswallen und Formen ausstechen. Auf Blech mit Backpapier legen, nochmals 15 Minuten kühl stellen.
- Mit verquirltem Eigelb bestreichen. In der Ofenmitte bei 200 Grad 8 bis 10 Minuten goldgelb backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
Mit Kindern
Ausstechen, aufs Blech legen, bestreichen – alles Kindersache. Der Teig verzeiht es, wenn er dreimal neu zusammengeknetet wird; die letzten, etwas grauen Mailänderli gehören traditionell den Bäckern selbst. Wer mag, sticht Anhänger mit Loch aus: Nach dem Backen ein Band durch – fertig ist der essbare Christbaum-Schmuck.
Häufige Fragen
Warum muss der Mailänderli-Teig kühl stehen?
Die Butter wird beim Rühren weich; kalt lässt sich der Teig sauber auswallen und die Guetzli behalten beim Backen ihre Form.
Warum heißen Mailänderli nach Mailand?
Der Name geht wohl auf die Handelsbeziehungen in den Süden zurück – feine Butter-Zitronen-Gebäcke galten als «italienisch». Das Guetzli selbst ist eine Schweizer Erfindung.
Und wenn die Antwort persönlich wäre?
Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Nikolaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.
So funktioniert’s