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Adeste fideles

Einmal im Jahr singt die halbe Welt Latein – hier steht, was die Worte bedeuten.

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Text und Melodie: John Francis Wade zugeschrieben (um 1743) · deutsche Fassung: Friedrich Heinrich Ranke (um 1823) · gemeinfrei

Adeste fideles,
laeti triumphantes,
venite, venite in Bethlehem.
Natum videte regem angelorum.
Venite adoremus,
venite adoremus,
venite adoremus Dominum.
Herbei, o ihr Gläub’gen,
fröhlich triumphierend,
o kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!
O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

Woher das Lied kommt

Die älteste Handschrift stammt vom englischen Notenschreiber John Francis Wade, um 1743 im französischen Exil angefertigt. «Adeste fideles» heißt wörtlich «Seid da, ihr Treuen» – ein Ruf, nach Bethlehem zu kommen und den neugeborenen «König der Engel» zu sehen. Die deutsche Nachdichtung «Herbei, o ihr Gläub’gen» schuf Friedrich Heinrich Ranke, von dem auch der Text zu «Tochter Zion» stammt. Im Englischen ist das Lied als «O Come, All Ye Faithful» bekannt.

Häufige Fragen

Was heißt «Adeste fideles» auf Deutsch?

Wörtlich: «Seid da, ihr Treuen» – sinngemäß: «Kommt herbei, ihr Gläubigen». Der Refrain «Venite adoremus» bedeutet «Kommt, lasst uns anbeten».

Muss man das Lied auf Latein singen?

Nein. Die deutsche Fassung «Herbei, o ihr Gläub’gen» wird genauso gesungen – viele Chöre singen die erste Strophe lateinisch und wechseln dann.

Und wenn die Antwort persönlich wäre?

Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Weihnachtsmann spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Weihnachtsbaum wieder abspielt.

So funktioniert’s