Text: Joseph Mohr (1816) · Melodie: Franz Xaver Gruber (1818) · gemeinfrei
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh,
schlaf in himmlischer Ruh! Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht,
durch der Engel Halleluja
tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter, ist da,
Christ, der Retter, ist da! Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in deiner Geburt,
Christ, in deiner Geburt!
Die Geschichte hinter dem Lied
Entstanden ist «Stille Nacht» in Oberndorf bei Salzburg. Der Hilfspfarrer Joseph Mohr hatte den Text schon 1816 als Gedicht geschrieben; am Heiligen Abend 1818 bat er den Dorflehrer und Organisten Franz Xaver Gruber, eine Melodie für zwei Stimmen und Gitarre dazu zu setzen. Noch am selben Abend sangen die beiden das Lied in der Kirche St. Nikola zum ersten Mal. Von Salzburg aus trugen Tiroler Sängerfamilien es durch Europa und bis nach Amerika – heute gilt es als das bekannteste Weihnachtslied der Welt, die UNESCO in Österreich führt es als immaterielles Kulturerbe.
Mohrs Gedicht hatte ursprünglich sechs Strophen. Gesungen werden heute fast überall die drei oben stehenden – die erste, die sechste und die zweite des Originals.
So klingt es am schönsten
Langsam und leise beginnen – das Lied verträgt kein Tempo. Wer mit Kindern singt, nimmt nur die erste Strophe und summt die Wiederholung. Die englische Fassung steht unter Silent Night, die Noten mit Melodie gibt es hier als PDF.

Das Notenblatt zum Lied: Melodie mit Text, geprüft Ton für Ton – als PDF herunterladen oder alle Notenblätter ansehen.
Häufige Fragen
Wer hat «Stille Nacht» geschrieben?
Der Text stammt vom Salzburger Hilfspfarrer Joseph Mohr (1816), die Melodie vom Lehrer und Organisten Franz Xaver Gruber (1818). Uraufgeführt wurde es am 24. Dezember 1818 in Oberndorf bei Salzburg.
Wie viele Strophen hat «Stille Nacht»?
Das Original hat sechs Strophen. Heute singt man fast überall drei davon – die erste, die sechste und die zweite, in dieser Reihenfolge.
Ist der Text urheberrechtlich geschützt?
Nein. Mohr starb 1848, Gruber 1863 – Text und Melodie sind seit langem gemeinfrei und dürfen frei gesungen, gedruckt und aufgenommen werden.
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Und wenn die Antwort persönlich wäre?
Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Weihnachtsmann spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Weihnachtsbaum wieder abspielt.
So funktioniert’s