Text: Karl Enslin (um 1854) · Melodie: Volksweise, Satz Benedikt Widmann · gemeinfrei
kling, Glöckchen, kling!
Lasst mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
lasst mich nicht erfrieren!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling! Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Mädchen, hört, und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring euch viele Gaben,
sollt euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling! Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen,
will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Wer da eigentlich klingelt
Der Frankfurter Lehrer und Kinderdichter Karl Enslin veröffentlichte den Text um 1854 unter dem Titel «Christkindchens Einlass». Es ist also das Christkind, das draußen in der Kälte steht und hereingelassen werden will – eine kleine Szene zum Nachspielen: ein Kind klingelt draußen, die anderen singen drinnen und öffnen am Ende die Tür.
Geprüfte Noten zum Ausdrucken sammelt nach und nach die Notenseite.
Häufige Fragen
Wer klopft in «Kling, Glöckchen» an die Tür?
Das Christkind. Karl Enslins Gedicht hieß ursprünglich «Christkindchens Einlass» – es bittet darum, aus der Winterkälte hereingelassen zu werden.
Ist «Kling, Glöckchen» gemeinfrei?
Ja. Karl Enslin starb 1875, die Melodie gilt als Volksweise – Text und Musik dürfen frei verwendet werden.
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Und wenn die Antwort persönlich wäre?
Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Weihnachtsmann spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Weihnachtsbaum wieder abspielt.
So funktioniert’s