Text: Friedrich Heinrich Ranke (um 1820) · Melodie: Georg Friedrich Händel (1747) · gemeinfrei
jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir,
ja, er kommt, der Friedefürst.
Tochter Zion, freue dich,
jauchze laut, Jerusalem! Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewig Reich,
Hosianna in der Höh!
Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
Eine dritte Strophe («Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild!») schließt das Lied; gesungen werden oft nur die ersten beiden.
Von Händels Bühne in den Advent
Die machtvolle Melodie komponierte Georg Friedrich Händel 1747 – sie erklingt in seinen Oratorien «Joshua» und «Judas Maccabaeus» («See, the conqu’ring hero comes»). Der Erlanger Theologe Friedrich Heinrich Ranke legte ihr um 1820 den Adventstext unter. «Tochter Zion» ist dabei ein biblischer Ehrenname für die Stadt Jerusalem und ihre Bewohner, die ihren ankommenden König begrüßen.
Häufige Fragen
Woher stammt die Melodie von «Tochter Zion»?
Von Georg Friedrich Händel, aus den Oratorien «Joshua» und «Judas Maccabaeus» (1747). Der Adventstext wurde ihr um 1820 von Friedrich Heinrich Ranke unterlegt.
Was bedeutet «Tochter Zion»?
Es ist ein biblischer Ehrenname für Jerusalem und seine Einwohner. Das Lied greift den Einzug des Königs auf, den die Stadt jubelnd begrüßt.
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Und wenn die Antwort persönlich wäre?
Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Weihnachtsmann spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Weihnachtsbaum wieder abspielt.
So funktioniert’s