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Leise rieselt der Schnee

Kein Lied klingt mehr nach Schneeflocken im Laternenlicht – dabei schrieb es ein Pfarrer ursprünglich als Gedicht für den Advent.

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Text und Melodie: Eduard Ebel (1895) · gemeinfrei

Leise rieselt der Schnee,
still und starr ruht der See,
weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!
In den Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!
Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
horch nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Woher das Lied kommt

Der evangelische Pfarrer Eduard Ebel veröffentlichte das Gedicht 1895 unter dem Titel «Weihnachtsgruß». Jede Strophe endet mit derselben Zeile – das macht das Lied so ruhig und so leicht zu merken. Es ist eines der wenigen bekannten Weihnachtslieder, das gar nicht von der Weihnachtsgeschichte erzählt, sondern von der Stimmung des Wartens.

Schön mit Kindern: beim Wort «leise» wirklich leise werden und die letzte Zeile jeder Strophe gemeinsam lauter singen. Geprüfte Noten zum Ausdrucken sammelt nach und nach die Notenseite.

Häufige Fragen

Wer hat «Leise rieselt der Schnee» geschrieben?

Der evangelische Pfarrer Eduard Ebel, veröffentlicht 1895 unter dem Titel «Weihnachtsgruß». Die Melodie wird ebenfalls ihm zugeschrieben.

Ist das Lied gemeinfrei?

Ja. Ebel starb 1905 – Text und Melodie sind gemeinfrei und dürfen frei gedruckt und gesungen werden.

Und wenn die Antwort persönlich wäre?

Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Weihnachtsmann spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Weihnachtsbaum wieder abspielt.

So funktioniert’s