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Weihnachtsfilme für die Familie

Ein Filmabend pro Adventswochenende, Guetzli inklusive – hier ist die Liste, sortiert danach, wer mitschauen darf.

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Für die Kleinsten (ab etwa 4)

Kurz, warm, ohne echten Schrecken: die Weihnachtsfolgen der bekannten Vorschulserien, «Der Grolltroll» und Bilderbuch-Verfilmungen wie «Der schönste Tannenbaum» – und als halbstündiges Juwel «Der Schneemann» (1982), ganz ohne Worte, mit weltberühmter Musik.

Ab etwa 6

«Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt» (die Verfilmung der Nordqvist-Bücher), die tschechischen Märchenklassiker allen voran «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» (der TV-Ritualfilm schlechthin), «Der Polarexpress» für Zugfans – und «Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat» als Animationsfassung.

Ab etwa 8

Jetzt öffnet sich die Klassiker-Kiste: «Kevin – Allein zu Haus» (Slapstick, der seit Generationen funktioniert), «Die Gebrüder Weihnachtsmann», «Arthur Weihnachtsmann» (die logistisch plausibelste Antwort auf die Frage, wie ALLE Geschenke in einer Nacht ankommen) und «Buddy – der Weihnachtself» für die Lachmuskeln.

Für die Großen (ab 10–12, mit Eltern)

«Ist das Leben nicht schön?» (1946) – der Groß-Klassiker fürs gemeinsame Schauen, «Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte» in der Muppets-Fassung (funktioniert für alle ab 6, rührt aber die Großen), und «Tatsächlich Liebe» gehört den Eltern nach dem Zubettbringen.

Die Ritual-Idee

Statt endlosen Scrollens: vier Adventssonntage, vier vorher gemeinsam gewählte Filme – aufgeschrieben auf Zetteln am Kühlschrank. Dazu Kinderpunsch und ein Teller aus der Guetzli-Dose: Fertig ist das Familienkino.

Häufige Fragen

Ab wann können Kinder «Kevin – Allein zu Haus» schauen?

Meist ab etwa acht Jahren – der Slapstick ist heftig, aber klar als Komik erkennbar. Sensible Kinder schauen besser erst die erste Filmhälfte-Stimmung an einem hellen Nachmittag.

Welcher Film eignet sich für den Heiligabend-Nachmittag?

Etwas Ruhiges, nicht zu Langes: «Der Schneemann», eine Märchenverfilmung oder die Lieblingsfolge der Kinder – der große Abendfilm würde die Bescherung nur hinauszögern.

Und wenn die Antwort persönlich wäre?

Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Nikolaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.

So funktioniert’s