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Wichtelgeschenke, die ankommen

Das Wichtelgeschenk ist die schwierigste Geschenkaufgabe des Jahres: kleines Budget, kurze Zeit, und man kennt die Person meistens kaum.

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Die eine Regel

Ein gutes Wichtelgeschenk ist verbrauchbar oder brauchbar. Alles andere landet im Regal einer Person, die es nicht ausgesucht hat und es trotzdem nicht wegwerfen mag. Wer sich unsicher ist, nimmt etwas zum Essen, Trinken, Anziehen oder Benutzen – nie etwas zum Hinstellen.

Was fast immer funktioniert

  • Etwas Selbstgemachtes zum Essen. Ein Glas eingelegte Zitronen, eine Dose Guetzli, gebrannte Mandeln, eine Gewürzmischung im Schraubglas. Es kostet wenig, sagt viel und verschwindet rückstandslos.
  • Gute Qualität in klein. Ein einziger sehr guter Kaffee, eine Tafel Schokolade von einer kleinen Manufaktur, ein ordentlicher Kugelschreiber. Besser ein kleines gutes Ding als ein grosses billiges.
  • Etwas, das im Januar hilft. Dicke Socken, ein Handwärmer, guter Tee, Lippenbalsam. Der Januar ist der Monat, in dem sich diese Dinge auszahlen.
  • Ein Buch, das man selbst gelesen hat. Mit einem Satz auf einem Zettel, warum es weitergegeben wird. Das schlägt fast jedes gekaufte Ding.
  • Etwas, das zu einem Insiderwitz der Gruppe passt. Wenn es einen gibt, ist das die stärkste Karte – aber nur, wenn wirklich alle ihn kennen.

Die vier Klassiker, die schiefgehen

  1. Scherzartikel. Sie sind einmal lustig, im Moment des Auspackens. Danach ist es Abfall, den jemand nach Hause tragen muss.
  2. Etwas Persönliches für jemanden, den man kaum kennt. Parfum, Kosmetik, Kleidung mit Grösse – das geht fast immer daneben.
  3. Deko. Kerzen mit Aufdruck, Figuren, Schilder mit Sprüchen. Geschmack ist genau das, was man bei Fremden nicht kennt.
  4. Das ironisch Schlechte. Es funktioniert nur, wenn die ganze Runde diesen Humor teilt – und man merkt zu spät, wenn nicht.

Budget und Absprachen

Üblich sind zwischen zehn und zwanzig Franken, im Büro oft zwanzig, in der Schule fünf bis zehn. Wichtiger als die Höhe ist, dass sie vorher feststeht und alle sie kennen. Der einzige echte Fehler beim Wichteln ist das Ungleichgewicht: Wer ein Geschenk für fünfzig auspackt, während er selbst eines für zehn mitgebracht hat, freut sich nicht.

Zwei Absprachen ersparen viel: eine Obergrenze, nicht nur eine Richtzahl – und die Frage, ob Selbstgemachtes ausdrücklich erlaubt ist. In vielen Runden ist es das beliebteste Geschenk, aber manche halten es für einen Kniff, um Geld zu sparen.

Für Kinder

In Schulklassen ist die Spanne zwischen den Familien am grössten – deshalb funktioniert dort ein festes Thema besser als ein Betrag: «etwas Selbstgemachtes», «etwas zum Lesen», «etwas aus dem eigenen Zimmer, das noch gut ist». Das nimmt Druck heraus und macht die Geschenke interessanter.

Und die Regeln?

Wie Schrottwichteln, Schrottwichteln mit Klauen und die klassische Variante genau funktionieren, steht bei den Wichtel-Regeln und beim Schrottwichteln. Wo der Wichtel überhaupt herkommt, steht beim Wichtelbrauch.

Häufige Fragen

Was ist ein gutes Wichtelgeschenk?

Etwas Verbrauchbares oder Brauchbares: etwas Selbstgemachtes zum Essen, ein kleines Ding in guter Qualität, etwas, das im Januar hilft, oder ein Buch, das man selbst gelesen hat. Alles zum Hinstellen ist riskant.

Wie viel gibt man für ein Wichtelgeschenk aus?

Üblich sind zehn bis zwanzig Franken, im Büro oft zwanzig, in der Schule fünf bis zehn. Entscheidend ist nicht die Höhe, sondern dass die Grenze vorher feststeht und alle sie kennen.

Welche Wichtelgeschenke gehen meistens schief?

Scherzartikel, etwas Persönliches wie Parfum oder Kleidung für jemanden, den man kaum kennt, Deko jeder Art – und das absichtlich schlechte Geschenk, wenn nicht die ganze Runde diesen Humor teilt.

Was wichtelt man in einer Schulklasse?

Dort funktioniert ein Thema besser als ein Betrag, weil die Unterschiede zwischen den Familien gross sind: «etwas Selbstgemachtes», «etwas zum Lesen» oder «etwas aus dem eigenen Zimmer, das noch gut ist».

Und wenn die Antwort persönlich wäre?

Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Samichlaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.

So funktioniert die Zauberpost

Nur die Videobotschaft, ohne Brief und Anhänger? Video vom Samichlaus ansehen

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