Der Tannenbaum – das leichteste Modell
Ein Quadrat, vier Faltungen, kein Kleber. Wenn kleine Hände zum ersten Mal falten, ist das hier das richtige Modell – und aufs Fenster oder eine Karte geklebt macht es sofort etwas her.

- Papier als Raute hinlegen, schöne Seite nach unten. Die Mittellinie falten und wieder öffnen.
- Linke und rechte Ecke an die Mittellinie falten – es entsteht eine Drachenform.
- Das Ganze umdrehen, die glatte Seite zeigt nach vorn.
- Die untere Spitze ein Stück nach oben falten: der Stamm.
- Fertig. Wer mag, klebt einen Stern aus Goldpapier an die Spitze.
Der Stern mit acht Zacken
Zwei Quadrate, beide mit gefalteten Diagonalen, um eine Achteldrehung versetzt aufeinandergeklebt. Die stehen gelassenen Knicke geben dem Stern Tiefe – aus Butterbrotpapier gefaltet leuchtet er am Fenster.

- Zwei gleich grosse Quadrate zuschneiden, gern in zwei Farben.
- Bei beiden Quadraten beide Diagonalen falten und wieder öffnen.
- Die Knicke leicht stehen lassen – das gibt dem Stern Tiefe.
- Das eine Quadrat um eine Achteldrehung versetzt auf das andere kleben.
- Faden durch eine Spitze ziehen – fertig ist der Anhänger.
Glückssterne aus Papierstreifen
Die kleinen dicken Sterne, die man aus einem einzigen Papierstreifen faltet: erst ein Knoten, daraus ein Fünfeck, und am Schluss drückt man die Kanten ein, bis sich der Stern wölbt. Ein ganzes Glas voll ist ein Geschenk für sich – und die Streifen lassen sich aus jedem Geschenkpapierrest schneiden.

- Einen Streifen schneiden: anderthalb Zentimeter breit, mindestens dreissig lang.
- Eine lockere Schlaufe legen und das kurze Ende durchziehen – wie bei einem Knoten.
- Den Knoten vorsichtig flach ziehen: Es entsteht ein kleines Fünfeck. Das kurze Ende einstecken.
- Das lange Ende immer wieder ums Fünfeck falten – der Streifen findet den Weg von selbst. Das Ende einstecken.
- Mit dem Fingernagel jede der fünf Kanten sanft eindrücken, bis sich der Stern wölbt.
Welches Papier?
- Für den Tannenbaum: normales Origamipapier (15 × 15 cm) oder ein zugeschnittenes Stück Druckerpapier, grün oder gemustert.
- Für den Stern: dünnes Papier – Butterbrot-, Transparent- oder Seidenpapier –, wenn er ans Fenster soll.
- Für Glückssterne: alles, was sich in Streifen schneiden lässt: Geschenkpapier, Zeitschriften, alte Landkarten. Zu dickes Papier bricht beim Eindrücken.
Häufige Fragen
Ab welchem Alter können Kinder Origami falten?
Den Tannenbaum schaffen viele Vierjährige mit etwas Hilfe, den Stern Fünfjährige. Glückssterne brauchen Fingerspitzengefühl – das klappt meist ab sechs oder sieben Jahren, und Erwachsene falten sie erfahrungsgemäss noch am Küchentisch weiter, wenn die Kinder längst schlafen.
Welches Papier braucht man für Origami?
Für den Anfang reicht Druckerpapier, quadratisch zugeschnitten. Echtes Origamipapier ist dünner und hält die Knicke besser. Für Glückssterne braucht es nur Streifen – Geschenkpapierreste sind perfekt.
Gibt es die Anleitungen auch zum Ausdrucken?
Ja, jede der drei Anleitungen gibt es als A4-Blatt mit allen Schritten – als PDF und als PNG, kostenlos und ohne Anmeldung. Praktisch, wenn mehrere Kinder gleichzeitig falten.
Was kann man mit den gefalteten Sternen machen?
An den Christbaum oder ans Fenster hängen, auf Karten und Geschenke kleben – und Glückssterne verschenkt man im Glas: hundert kleine Sterne, jeder einzeln gefaltet, sagen mehr als die meisten Geschenke.
Weiter lesen: Brief an den WeihnachtsmannBrief an das ChristkindBrief an den NikolausWunschzettel-VorlageAusmalbilder für WeihnachtenWeihnachtsmandalasBrief vom Weihnachtsmann schreiben
Alle Angaben nach bestem Wissen zusammengetragen, Stand 2026. Adressen und Fristen legen die Postgesellschaften jedes Jahr neu fest – vor dem Abschicken lohnt ein kurzer Blick auf die Seite der Post.
Und wenn die Antwort persönlich wäre?
Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Samichlaus spricht in einer Videobotschaft Ihr Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.
So funktioniert’s

