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Den Christbaum entsorgen

Am Ende steht er nackt im Flur und niemand weiß wohin. Dabei ist die Antwort meistens: an den Straßenrand, an einem bestimmten Tag im Jänner.

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Der einfachste Weg

In den meisten Gemeinden gibt es im Jänner feste Abholtermine. Der Baum kommt am Vorabend an den Straßenrand, dorthin, wo sonst auch das Grüngut steht. Die Termine stehen im Abfallkalender der Gemeinde oder auf deren Website – oft sind es zwei, in der ersten und in der zweiten Januarhälfte.

Wer den Termin verpasst, bringt den Baum zur Sammelstelle oder zum Werkhof. Große Gemeinden richten dafür bis Ende Jänner eigene Plätze ein, oft beim Recyclinghof.

Was vorher abmuss

Ein einziger vergessener Draht kann eine ganze Ladung Häckselgut unbrauchbar machen. Bevor der Baum rausgeht, kommt alles ab, was nicht gewachsen ist:

  • Kugeln, Anhänger und die Spitze – auch die eine, die schon immer dort hing
  • Lametta und Engelshaar, jeder Faden
  • Draht, Ösen und Aufhänger
  • Der Ständer, und Nägel oder Schrauben, falls er festgeschraubt war
  • Kerzenhalter und Wachsreste, so gut es geht

Ein Trick, der die Wohnung schont: den Baum vor dem Hinaustragen in ein altes Bettlaken oder einen aufgeschnittenen Kehrichtsack einwickeln. Sonst liegen die Nadeln bis Ostern im Treppenhaus.

Was danach damit passiert

Gehäckselt und kompostiert, oder in Holzheizkraftwerken verbrannt – beides sinnvoll. Manche Zoos und Tierparks nehmen unbehandelte Bäume als Futter oder Beschäftigung für Elefanten, Ziegen und Wildtiere entgegen; das wird jedes Jahr vorher angekündigt und ist streng an die Bedingung geknüpft, dass der Baum wirklich sauber ist.

Was man selbst noch damit machen kann

  • Zweige als Winterschutz. Abgeschnittene Äste über Beete und Kübelpflanzen gelegt, halten Frost ab – die klassische Verwendung im Garten.
  • Stamm als Brennholz. Erst nach einem Jahr Trocknung, und nur im offenen Feuer im Freien: Nadelholz spritzt.
  • Scheiben für Bastelarbeiten. Aus dem Stamm gesägte Scheiben ergeben Untersetzer oder Anhänger fürs nächste Jahr – sie müssen ein paar Monate durchtrocknen, sonst reißen sie.
  • Nadeln als Mulch unter Beeren und Rhododendren, die saure Böden mögen.

Wann ist Schluss?

Traditionell bleibt der Baum bis zum Dreikönigstag am 6. Jänner stehen, in vielen katholischen Gegenden bis Mariä Lichtmess am 2. Februar. Praktisch entscheidet meist der Baum selbst: Wenn er beim Vorbeigehen rieselt, ist es Zeit. Mehr zu den Terminen steht bei Christbaum aufstellen.

Häufige Fragen

Wann wird der Christbaum abgeholt?

In den meisten Gemeinden gibt es im Jänner feste Abholtermine, oft zwei – einen in der ersten und einen in der zweiten Monatshälfte. Die Daten stehen im Abfallkalender der Gemeinde. Wer sie verpasst, bringt den Baum zur Sammelstelle.

Was muss vor dem Entsorgen vom Baum ab?

Alles, was nicht gewachsen ist: Kugeln, Anhänger, Spitze, jeder Faden Lametta, Draht und Aufhänger, der Ständer und Kerzenhalter. Ein einziger vergessener Draht kann eine ganze Ladung Häckselgut unbrauchbar machen.

Kann man den Christbaum verheizen?

Erst nach etwa einem Jahr Trocknung und nur im Freien: Nadelholz spritzt im offenen Feuer. Frisches Holz raucht stark und hat wenig Heizwert.

Was kann man mit den Zweigen machen?

Über Beete und Kübelpflanzen gelegt halten sie Frost ab – die klassische Verwendung im Garten. Die Nadeln eignen sich als Mulch für Pflanzen, die saure Böden mögen.

Und wenn die Antwort persönlich wäre?

Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Nikolaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.

So funktioniert die Zauberpost

Nur die Videobotschaft, ohne Brief und Anhänger? Video vom Nikolaus ansehen

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