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Still, still, still

Das zarteste aller Weihnachtslieder: ein Wiegenlied, bei dem man von Strophe zu Strophe leiser wird.

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Text und Melodie: Volksgut aus dem Salzburger Land, aufgezeichnet 1819 · gemeinfrei

Still, still, still,
weil’s Kindlein schlafen will.
Die Engel tun schön jubilieren,
bei dem Kripplein musizieren.
Still, still, still,
weil’s Kindlein schlafen will.
Schlaf, schlaf, schlaf,
mein liebes Kindlein, schlaf!
Maria tut es niedersingen,
ihre keusche Brust darbringen.
Schlaf, schlaf, schlaf,
mein liebes Kindlein, schlaf!

Das Lied ist Volksgut und wird regional mit leicht unterschiedlichen Worten gesungen; oben steht eine der gebräuchlichsten Fassungen.

Ein Lied zum Leiserwerden

Aufgezeichnet wurde die Weise 1819 im Salzburger Land – derselben Gegend, aus der auch «Stille Nacht» stammt. Der schönste Effekt beim Singen: mit jeder Wiederholung des «Still, still, still» tatsächlich leiser werden, bis die letzte Zeile fast geflüstert ist. Als Einschlaflied im Advent unschlagbar.

Häufige Fragen

Woher stammt «Still, still, still»?

Aus dem Salzburger Land; die Melodie wurde 1819 aufgezeichnet. Verfasser sind keine überliefert – es ist Volksgut und gemeinfrei.

Warum gibt es verschiedene Textfassungen?

Volkslieder wurden mündlich weitergegeben und dabei regional abgewandelt. Falsch ist keine der Fassungen.

Und wenn die Antwort persönlich wäre?

Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Nikolaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.

So funktioniert’s