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Schneeflöckchen, Weißröckchen

Ein Lied wie eine einzelne Schneeflocke – geschrieben von einer der ersten Kindergärtnerinnen Deutschlands für ihre Schützlinge.

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Text: Hedwig Haberkern (1869) · Melodie: Volksweise · gemeinfrei

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.
Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.
Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh.
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal,
dann bau’n wir den Schneemann
und werfen den Ball.

Woher das Lied kommt

Hedwig Haberkern arbeitete in Breslau als eine der ersten ausgebildeten Kindergärtnerinnen und schrieb das Gedicht 1869 für ihre Kindergartenkinder – es erschien in ihrem Buch «Tante Hedwigs Geschichten für kleine Kinder». Jede Strophe erzählt ein eigenes kleines Bild: die Flocke auf der Reise, die Eisblumen am Fenster, die zugedeckten Blumen, der Schneemann. Deshalb eignet es sich wunderbar zum Malen: eine Strophe vorlesen, ein Bild dazu malen lassen.

Häufige Fragen

Wer hat «Schneeflöckchen, Weißröckchen» geschrieben?

Hedwig Haberkern, eine der ersten Kindergärtnerinnen Deutschlands, schrieb den Text 1869 in Breslau. Die Melodie ist eine Volksweise; das Lied ist gemeinfrei.

Was bedeutet «Weißröckchen»?

Es ist ein Kosename für die Schneeflocke: Sie trägt ein weißes «Röckchen». Im Lied wird die Flocke wie eine kleine Person angesprochen, die zu Besuch kommen soll.

Und wenn die Antwort persönlich wäre?

Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Nikolaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.

So funktioniert’s