Text: Hermann Kletke (1841) · Melodie: Volksweise · gemeinfrei
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch er: Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild. Die Kinder stehen mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
o fröhlich seliges Entzücken,
die Alten schauen himmelwärts.
Das Lied hat sechs Strophen; am bekanntesten sind die beiden ersten. In den weiteren treten zwei Engel in die Stube und segnen das Haus.
Das Lied zum großen Moment
Hermann Kletke, Redaktor und Dichter in Berlin, schrieb den Text 1841. Es ist das Lied für den einen Augenblick, in dem die Stubentür aufgeht und der geschmückte Baum zum ersten Mal in vollem Licht dasteht – früher mit echten Kerzen, heute meist elektrisch, der Zauber ist derselbe geblieben.
Häufige Fragen
Wer hat «Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen» geschrieben?
Der Berliner Redaktor und Dichter Hermann Kletke, 1841. Die Melodie ist eine Volksweise; das Lied ist gemeinfrei.
Wann singt man das Lied am besten?
Direkt beim Entzünden der Baumkerzen am Heiligen Abend – es beschreibt genau diesen Moment.
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Und wenn die Antwort persönlich wäre?
Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Nikolaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.
So funktioniert’s