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Kommet, ihr Hirten

Ein Ruf an alle, zur Krippe zu kommen – auf eine Melodie, die aus Böhmen stammt.

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Text: Carl Riedel (um 1870) · Melodie: böhmische Volksweise · gemeinfrei

Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun,
kommet, das liebliche Kindlein zu schaun,
Christus, der Herr, ist heute geboren,
den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!

In den weiteren Strophen ziehen erst die Hirten los («Lasset uns sehen in Bethlehems Stall»), dann werden alle Hörenden eingeladen, die frohe Botschaft weiterzutragen.

Woher das Lied kommt

Der Leipziger Chorleiter Carl Riedel formte das Lied um 1870 aus dem böhmischen Hirtenlied «Nesem vám noviny» («Wir bringen euch Neuigkeiten»). Der knappe Schlussruf «Fürchtet euch nicht!» zitiert wörtlich die Engelsbotschaft an die Hirten aus der Weihnachtsgeschichte – er macht das Lied unverwechselbar.

Häufige Fragen

Woher stammt die Melodie von «Kommet, ihr Hirten»?

Aus Böhmen: vom Volkslied «Nesem vám noviny». Carl Riedel gab ihr um 1870 den deutschen Text.

Woher kommt der Ruf «Fürchtet euch nicht»?

Aus der Weihnachtsgeschichte des Lukasevangeliums – es sind die ersten Worte des Engels an die Hirten auf dem Feld.

Und wenn die Antwort persönlich wäre?

Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Samichlaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.

So funktioniert’s