Text: Anton Reidinger (1884) · Melodie: Volksweise aus dem Alpenraum · gemeinfrei
es wird scho glei Nacht,
drum kimm i zu dir her,
mei Heiland, auf d’Wacht.
Will singen a Liadl
dem Liebling, dem kloan,
du magst ja net schlafn,
i hör di nur woan.
Hei, hei, hei, hei!
Schlaf siass, herzliabs Kind!
Kleine Übersetzungshilfe
«Dumpa» heisst dunkel, «kloan» klein, «woan» weinen, «siass» süss. Der Sänger stellt sich also ans Kripplein, hält Wache und singt das weinende Kind in den Schlaf. Gedichtet hat die Strophen der oberösterreichische Pfarrer Anton Reidinger 1884 im Dialekt; die Melodie ist älteres Volksgut aus dem Alpenraum.
Auch wer keinen Dialekt spricht, darf es singen – gerade das weiche Tirolerische macht den Klang aus. In Österreich gehört es zum Heiligen Abend wie «Stille Nacht».
Häufige Fragen
Was heisst «Es wird scho glei dumpa» auf Hochdeutsch?
«Es wird schon bald dunkel.» Das Lied ist ein Wiegenlied: Der Sänger wacht am Kripplein und singt das Kind in den Schlaf.
Wer hat das Lied geschrieben?
Der Text stammt vom oberösterreichischen Pfarrer Anton Reidinger (1884), die Melodie ist Volksgut aus dem Alpenraum. Das Lied ist gemeinfrei.
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Und wenn die Antwort persönlich wäre?
Die Postfilialen antworten mit einem vorgedruckten Brief für alle Kinder – schön, aber eben für alle gleich. Zauberpost macht das andere: der Samichlaus spricht in einer Videobotschaft dein Kind mit Namen an, nennt, was es dieses Jahr erlebt hat, und antwortet auf das, was im Brief stand. Dazu ein gesiegelter Brief auf Papier und ein gravierter Holzanhänger, der das Video am Christbaum wieder abspielt.
So funktioniert’s