# Morgen, Kinder, wird’s was geben

> Kein Lied fängt die Ungeduld am 23. Dezember besser ein – seit über 200 Jahren.

Quelle: https://meinezauberpost.com/de/morgen-kinder-wirds-was-geben-text
Text: Carl Gottlieb Hering zugeschrieben, nach Martin Friedrich Splittegarb (1795) · Melodie: Volksweise · gemeinfrei

Morgen, Kinder, wird’s was geben,

morgen werden wir uns freun!

Welch ein Jubel, welch ein Leben

wird in unserm Hause sein!

Einmal werden wir noch wach,

heisa, dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen

von der großen Lichterzahl,

schöner als bei frohen Tänzen

ein geputzter Kronensaal.

Wisst ihr noch, wie vor’ges Jahr

es am Heil’gen Abend war?

Das Lied hat weitere Strophen, in denen die Geschenke des Vorjahrs
aufgezählt werden – Schäfchen, Reiterpferd und Zinnsoldaten. Gesungen werden heute
meist die beiden oben stehenden.

## Ein Lied über die Vorfreude

Der Text entstand 1795 in Berlin. Anders als fast alle anderen Weihnachtslieder
besingt es weder Krippe noch Schnee, sondern das Warten selbst: den letzten Abend vor der
Bescherung, an dem die Stunden nicht vergehen wollen. Genau deshalb passt es am besten
am 23. Dezember – als Einschlaflied mit Augenzwinkern.

## Häufige Fragen

### Wann singt man «Morgen, Kinder, wird’s was geben»?
Am besten am 23. Dezember – das Lied handelt vom letzten Warten vor dem Heiligen Abend: «Einmal werden wir noch wach».

### Wie alt ist das Lied?
Der Text erschien 1795 in Berlin und ist damit über 230 Jahre alt – und längst gemeinfrei.

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