# Kugeln für den Weihnachtsbaum selber gestalten

> Durchsichtige Kugeln zum Öffnen kosten wenig und lassen sich auf vier ganz verschiedene Arten füllen. Drei davon können schon Vierjährige.

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Ausgangspunkt ist immer dieselbe Kugel: eine klare Kunststoffkugel, die sich
auseinandernehmen lässt, in der Regel 6 oder 8 cm groß. Glas sieht schöner aus, geht
aber kaputt – und zwar zuverlässig genau dann, wenn ein Kind stolz damit durchs
Zimmer läuft.

## 1. Ausschwenken mit Farbe – ab vier Jahren

- Ein paar Tropfen Acrylfarbe in die geöffnete Kugel geben, zwei bis drei Farben,
nicht mehr.

- Kugel schließen und drehen, kippen, schwenken, bis die Farbe die ganze Innenwand
bedeckt.

- Offen und kopfüber über einem Becher trocknen lassen – die überschüssige
Farbe läuft heraus. Das dauert einen Tag.

Weniger Farbe ist besser: Zu viel wird nie richtig trocken und bleibt
auf Dauer klebrig. Zwei Farben, die sich vertragen, geben schöne Schlieren; drei
Grundfarben zusammen ergeben Braun.

## 2. Befüllen – ab drei Jahren

Die einfachste Variante und für die Kleinsten die beste, weil nichts schiefgehen kann.
Hinein passt alles, was leicht und trocken ist: Federn, Kunstschnee, Sterneanis,
Zimtstangen (angebrochen),
[getrocknete Orangenscheibenundefined, Glitzer, Wolle,
Zuckerstangen, kleine Zapfen. Auch ein zusammengerolltes Foto oder ein Zettel mit einer
Jahreszahl.

Ein Vorschlag, der Familien lange begleitet: Jedes Kind füllt jedes Jahr eine Kugel
mit einem winzigen Andenken an dieses Jahr – einer Muschel aus den Ferien, einem
Zugbillett, einem Milchzahn. Nach zehn Jahren hängt am Baum eine Zeitleiste.

## 3. Bekleben – ab fünf Jahren

Die Kugel dünn mit Leim bestreichen und in Glitzer, Kokosraspeln oder feinem
Kunstschnee wälzen. Oder mit der Serviettentechnik arbeiten: die oberste Schicht einer
gemusterten Serviette abziehen, in Stücke reißen, auflegen und mit Bastelleim von der
Mitte nach außen streichen. Reißen ist wichtig – geschnittene Kanten sieht man
später.

## 4. Beschriften – ab sieben Jahren

Mit einem feinen wasserfesten Stift auf die Außenseite schreiben: den Namen, das
Jahr, einen Satz. Wer sich das nicht zutraut, schreibt auf einen Papierstreifen und
rollt ihn hinein. Kugeln mit Namen und Jahreszahl sind die, die später niemand
wegwirft.

## Aufhängen und aufbewahren

Der beiliegende Metallbügel hält oft schlecht – ein Band, das durch die Öse
gezogen und verknotet wird, hält besser. Aufbewahrt wird jede Kugel einzeln in
Zeitungspapier oder in einem Eierkarton; besonders die ausgeschwenkten vertragen keinen
Druck.

Weiterer Schmuck zum Selbermachen steht beim
[Baumschmuck bastelnundefined und bei den
[Salzteig-Anhängernundefined. Wie geschmückt wird, steht
bei [Weihnachtsbaum schmückenundefined.

## Häufige Fragen

### Welche Kugeln eignen sich zum Selbergestalten?
Durchsichtige Kunststoffkugeln zum Öffnen, meist 6 oder 8 cm groß. Glas sieht schöner aus, geht aber kaputt – und meist genau dann, wenn ein Kind stolz damit durchs Zimmer läuft.

### Welche Farbe nimmt man zum Ausschwenken?
Acrylfarbe, und davon nur ein paar Tropfen. Zu viel Farbe trocknet nie richtig durch und bleibt klebrig. Zwei bis drei Farben genügen; die Kugel danach kopfüber über einem Becher einen Tag trocknen lassen.

### Was kann man in durchsichtige Kugeln füllen?
Alles Leichte und Trockene: Federn, Kunstschnee, Sterneanis, Zimtstangen, getrocknete Orangenscheiben, Glitzer, Wolle, kleine Zapfen – oder ein zusammengerolltes Foto und einen Zettel mit der Jahreszahl.

### Wie bewahrt man selbst gestaltete Kugeln auf?
Jede einzeln in Zeitungspapier gewickelt oder in einem Eierkarton. Vor allem ausgeschwenkte Kugeln vertragen keinen Druck.

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