# Weihnachtsmarkt mit Kindern

> Der Weihnachtsmarkt ist für Kinder toll – die ersten neunzig Minuten. Danach entscheidet nur noch, ob man rechtzeitig gegangen ist.

Quelle: https://meinezauberpost.com/ch/weihnachtsmarkt-mit-kindern
## Die Uhrzeit entscheidet alles

Der beste Zeitpunkt liegt **zwischen 16 und 18 Uhr**: Es ist schon
dunkel, die Lichter wirken, und der grosse Feierabendandrang hat noch nicht begonnen.
Ab 19 Uhr wird es voll, laut und erwachsen – und ein Kinderwagen kommt dann kaum
noch durch.

Unter der Woche ist fast jeder Markt entspannter als am Wochenende. Und der erste
Besuch der Saison ist meist der schönste, weil noch alles neu ist; der vierte im selben
Dezember ist einer zu viel.

## Neunzig Minuten, nicht mehr

Kinder halten in dicker Kleidung, im Gedränge und im Lärm ungefähr anderthalb
Stunden durch. Wer länger bleibt, holt sich den Zusammenbruch ab, an den sich alle
erinnern werden. Besser: früh gehen, solange es noch schön ist. Ein Weihnachtsmarkt,
der in guter Erinnerung bleibt, wird nächstes Jahr wieder gewünscht.

## Was mit muss

- **Eine Schicht mehr, als es draussen kalt ist** – und
Handschuhe zum Wechseln. Nasse Handschuhe beenden jeden Besuch.

- **Etwas Eigenes zu trinken.** Nicht jedes Kind mag Punsch, und der
ist an der Bude oft zu heiss zum Trinken.

- **Bargeld in kleinen Scheinen.** Viele Stände nehmen keine Karte,
und die Schlange am Automaten ist die längste des Abends.

- **Eine Ersatzmütze.** Sie geht immer verloren.

- **Ein Tragetuch oder eine Trage** statt Kinderwagen, wenn das Kind
noch klein genug ist. Zwischen den Buden ist ein Wagen ein Hindernis, im Gedränge
gefährlich.

## Das Wichtigste zuerst besprechen

Bevor ihr hineingeht, zeigt dem Kind einen festen Treffpunkt –
etwas Grosses, Beleuchtetes, das man von überall sieht: den Baum, das Karussell, den
Turm. Der Satz lautet: «Wenn wir uns verlieren, gehst du dorthin und bleibst dort.» Bei
kleineren Kindern gehört ein Zettel mit der Handynummer in die Jackentasche. Und ein
Foto vom Kind, an diesem Abend aufgenommen, macht jede Suche schneller – Kleidung
und Mütze sind dann sofort beschreibbar.

## Das Budget vorher klären

Auf einem Weihnachtsmarkt gibt es alle zehn Meter etwas zu kaufen. Am einfachsten ist
eine feste Abmachung vor dem ersten Stand: ein Karussell und eine Sache zum Essen, oder
ein kleiner Betrag, über den das Kind selbst bestimmt. Das erspart die Verhandlung an
jedem Stand – und Kinder halten sich erstaunlich gut daran, wenn die Regel vorher
feststand.

## Was Kindern wirklich gefällt

Selten das, was Erwachsene hinführt. Es ist fast immer: das Karussell, die
Zuckerwatte oder der gebrannte Mandelstand wegen des Geruchs, die lebende Krippe mit
Tieren, und die Buden, an denen etwas passiert – Glasbläser, Schmied, Kerzenzieher.
Kunsthandwerk zum Anschauen ist für Kinder eine Auslage; ein Handwerker bei der Arbeit
ist eine Vorstellung.

## Danach

Der Heimweg im Dunkeln gehört zum Besuch. Wer will, macht daraus ein Ritual: unterwegs
ein Lied – die Texte stehen bei den
[Weihnachtsliedern](https://meinezauberpost.com/ch/weihnachtslieder) –, zu Hause etwas Warmes.
Das Rezept für [Kinderpunsch](https://meinezauberpost.com/ch/kinderpunsch-rezept) braucht zehn
Minuten und ist besser als jeder Becher vom Markt.

## Häufige Fragen

### Wann geht man mit Kindern am besten auf den Weihnachtsmarkt?
Zwischen 16 und 18 Uhr: Es ist schon dunkel, die Lichter wirken, und der Feierabendandrang hat noch nicht begonnen. Unter der Woche ist es fast überall entspannter als am Wochenende.

### Wie lange hält ein Kind auf dem Weihnachtsmarkt durch?
Etwa anderthalb Stunden. In dicker Kleidung, im Gedränge und im Lärm ist danach Schluss – wer früher geht, als alle wollen, hat den Abend gerettet.

### Was tun, wenn ein Kind auf dem Weihnachtsmarkt verloren geht?
Vorbeugen: gleich am Eingang einen festen, gut sichtbaren Treffpunkt zeigen und vereinbaren, dass das Kind dorthin geht und dort bleibt. Bei kleineren Kindern ein Zettel mit der Handynummer in die Jackentasche, dazu ein Foto vom Kind in der Kleidung des Abends.

### Kinderwagen oder Trage auf dem Weihnachtsmarkt?
Trage oder Tragetuch, solange das Kind klein genug ist. Zwischen den Buden ist ein Wagen ein Hindernis und im Gedränge unpraktisch.

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Zauberpost – persönliche Weihnachtspost für Kinder: meinezauberpost.com
