# Den Christbaum entsorgen

> Am Ende steht er nackt im Flur und niemand weiss wohin. Dabei ist die Antwort meistens: an den Strassenrand, an einem bestimmten Tag im Januar.

Quelle: https://meinezauberpost.com/ch/weihnachtsbaum-entsorgen
## Der einfachste Weg

In den meisten Gemeinden gibt es **im Januar feste Abholtermine**. Der
Baum kommt am Vorabend an den Strassenrand, dorthin, wo sonst auch das Grüngut steht.
Die Termine stehen im Abfallkalender der Gemeinde oder auf deren Website – oft
sind es zwei, in der ersten und in der zweiten Januarhälfte.

Wer den Termin verpasst, bringt den Baum zur **Sammelstelle** oder zum
Werkhof. Grosse Gemeinden richten dafür bis Ende Januar eigene Plätze ein, oft beim
Recyclinghof.

## Was vorher abmuss

Ein einziger vergessener Draht kann eine ganze Ladung Häckselgut
unbrauchbar machen. Bevor der Baum rausgeht, kommt alles ab, was nicht gewachsen ist:

- Kugeln, Anhänger und die Spitze – auch die eine, die schon immer dort
hing

- **Lametta und Engelshaar**, jeder Faden

- Draht, Ösen und Aufhänger

- Der Ständer, und Nägel oder Schrauben, falls er festgeschraubt war

- Kerzenhalter und Wachsreste, so gut es geht

Ein Trick, der die Wohnung schont: den Baum vor dem Hinaustragen in ein
altes Bettlaken oder einen aufgeschnittenen Kehrichtsack einwickeln. Sonst liegen die
Nadeln bis Ostern im Treppenhaus.

## Was danach damit passiert

Gehäckselt und kompostiert, oder in Holzheizkraftwerken verbrannt – beides
sinnvoll. Manche Zoos und Tierparks nehmen unbehandelte Bäume als Futter oder
Beschäftigung für Elefanten, Ziegen und Wildtiere entgegen; das wird jedes Jahr
vorher angekündigt und ist streng an die Bedingung geknüpft, dass der Baum wirklich
sauber ist.

## Was man selbst noch damit machen kann

- **Zweige als Winterschutz.** Abgeschnittene Äste über Beete und
Kübelpflanzen gelegt, halten Frost ab – die klassische Verwendung im Garten.

- **Stamm als Brennholz.** Erst nach einem Jahr Trocknung, und nur im
offenen Feuer im Freien: Nadelholz spritzt.

- **Scheiben für Bastelarbeiten.** Aus dem Stamm gesägte Scheiben
ergeben Untersetzer oder Anhänger fürs nächste Jahr – sie müssen ein paar Monate
durchtrocknen, sonst reissen sie.

- **Nadeln als Mulch** unter Beeren und Rhododendren, die saure Böden
mögen.

## Wann ist Schluss?

Traditionell bleibt der Baum bis zum Dreikönigstag am 6. Januar stehen, in vielen
katholischen Gegenden bis Mariä Lichtmess am 2. Februar. Praktisch entscheidet meist der
Baum selbst: Wenn er beim Vorbeigehen rieselt, ist es Zeit. Mehr zu den Terminen steht
bei [Christbaum aufstellen](https://meinezauberpost.com/ch/weihnachtsbaum-wann-aufstellen).

## Häufige Fragen

### Wann wird der Christbaum abgeholt?
In den meisten Gemeinden gibt es im Januar feste Abholtermine, oft zwei – einen in der ersten und einen in der zweiten Monatshälfte. Die Daten stehen im Abfallkalender der Gemeinde. Wer sie verpasst, bringt den Baum zur Sammelstelle.

### Was muss vor dem Entsorgen vom Baum ab?
Alles, was nicht gewachsen ist: Kugeln, Anhänger, Spitze, jeder Faden Lametta, Draht und Aufhänger, der Ständer und Kerzenhalter. Ein einziger vergessener Draht kann eine ganze Ladung Häckselgut unbrauchbar machen.

### Kann man den Christbaum verheizen?
Erst nach etwa einem Jahr Trocknung und nur im Freien: Nadelholz spritzt im offenen Feuer. Frisches Holz raucht stark und hat wenig Heizwert.

### Was kann man mit den Zweigen machen?
Über Beete und Kübelpflanzen gelegt halten sie Frost ab – die klassische Verwendung im Garten. Die Nadeln eignen sich als Mulch für Pflanzen, die saure Böden mögen.

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