# Chräbeli

> Weiss, knackig, nach Anis duftend – und mit «Füsschen», die nur bekommt, wer das grosse Geheimnis kennt: Geduld.

Quelle: https://meinezauberpost.com/ch/chraebeli-rezept
- Aufwand: **40 Min. + über Nacht trocknen**
- Ergibt: **ca. 60 Stück**
- Schwierigkeit: **mittel**

**Zutaten für etwa 60 Stück**

- 3 frische Eier

- 300 g Puderzucker

- 1 Prise Salz

- 1 EL Anissamen, im Mörser leicht angedrückt

- 380 g Mehl

## So geht es

- Eier und Puderzucker 5 Minuten rühren, bis die Masse hell und dick ist. Salz
und Anis beigeben.

- Mehl daruntermischen, kurz zu einem weichen Teig zusammenfügen und zugedeckt
30 Minuten ruhen lassen.

- Aus dem Teig fingerdicke Rollen formen, in 4 cm lange Stücke schneiden, jedes
zwei-, dreimal schräg einschneiden und leicht gebogen aufs Blech legen.

- Die Chräbeli **über Nacht bei Raumtemperatur trocknen lassen**
(mindestens 12 Stunden). Dann bei 150 Grad 15 bis 18 Minuten backen – sie
sollen weiss bleiben und unten die typischen «Füsschen» bilden.

## Woher die Füsschen kommen

Beim Trocknen bildet sich oben eine feste Haut. Im Ofen dehnt sich der Teig aus
und kann nur nach unten ausweichen – so hebt sich das Chräbeli auf seine
«Füsschen». Ohne Trocknungsnacht keine Füsschen: Dieses Guetzli plant man einen Tag
voraus, wie die [Brunsli](https://meinezauberpost.com/ch/brunsli-rezept).

## Häufige Fragen

### Warum bekommen meine Chräbeli keine Füsschen?
Fast immer war die Trocknungszeit zu kurz. Die Oberfläche muss vor dem Backen wirklich trocken sein – über Nacht ist Pflicht, bei feuchter Küche länger.

### Kann man Chräbeli ohne Anis backen?
Dann sind es keine Chräbeli mehr – aber ja: Mit Zitronenschale statt Anis entsteht ein feines helles Guetzli für alle, die Anis nicht mögen.

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