# Süßer die Glocken nie klingen

> Wenn am Heiligabend die Glocken einsetzen, gehört dieses Lied dazu – hier sind alle drei Strophen zum Nachlesen.

Quelle: https://meinezauberpost.com/at/suesser-die-glocken-nie-klingen-text
Text: Friedrich Wilhelm Kritzinger (um 1860) · Melodie: Volksweise «Seht, wie die Sonne dort sinket» · gemeinfrei

Süßer die Glocken nie klingen

als zu der Weihnachtszeit:

’s ist, als ob Engelein singen

wieder von Frieden und Freud.

Wie sie gesungen in seliger Nacht,

wie sie gesungen in seliger Nacht:

Glocken mit heiligem Klang,

klinget die Erde entlang!

O, wenn die Glocken erklingen,

schnell sie das Christkindlein hört:

Tut sich vom Himmel dann schwingen,

eilet hernieder zur Erd.

Segnet den Vater, die Mutter, das Kind,

segnet den Vater, die Mutter, das Kind:

Glocken mit heiligem Klang,

klinget die Erde entlang!

Klinget mit lieblichem Schalle

über die Meere noch weit,

dass sich erfreuen doch alle

seliger Weihnachtszeit.

Alle aufjauchzen mit einem Gesang,

alle aufjauchzen mit einem Gesang:

Glocken mit heiligem Klang,

klinget die Erde entlang!

## Woher das Lied kommt

Der Theologe und Pädagoge Friedrich Wilhelm Kritzinger dichtete den Text um 1860 auf
eine damals bekannte Volksweise – ursprünglich ein Abendlied über die sinkende
Sonne. Die lange, getragene Melodie macht das Lied eher zu einem Zuhör- und
Erwachsenenlied; mit Kindern singt man am besten nur den Schluss «Glocken mit heiligem
Klang» als Echo mit.

## Häufige Fragen

### Wer hat «Süßer die Glocken nie klingen» geschrieben?
Der Text stammt von Friedrich Wilhelm Kritzinger (um 1860). Die Melodie ist eine ältere Volksweise, auf die zuvor ein Abendlied gesungen wurde. Das Lied ist gemeinfrei.

### Warum klingen im Lied die Glocken «süß»?
«Süß» stand im 19. Jahrhundert für «lieblich, wohlklingend». Gemeint ist: Nie im Jahr klingen die Glocken schöner als an Weihnachten.

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