# Weihnachts-Origami: drei Anleitungen

> Vom Vierjährigen bis zur Großmutter: drei Faltprojekte, sortiert von ganz leicht bis «braucht etwas Geduld». Jede Anleitung gibt es als Blatt zum Ausdrucken – und als kleine Bildfolge zum Mitschauen.

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## Der Tannenbaum – das leichteste Modell

Ein Quadrat, vier Faltungen, kein Kleber. Wenn kleine Hände zum ersten Mal falten,
ist das hier das richtige Modell – und aufs Fenster oder eine Karte geklebt macht
es sofort etwas her.

- Papier als Raute hinlegen, schöne Seite nach unten. Die Mittellinie falten und
wieder öffnen.

- Linke und rechte Ecke an die Mittellinie falten – es entsteht eine
Drachenform.

- Das Ganze umdrehen, die glatte Seite zeigt nach vorn.

- Die untere Spitze ein Stück nach oben falten: der Stamm.

- Fertig. Wer mag, klebt einen Stern aus Goldpapier an die Spitze.

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Faltanleitung «Tannenbaum»Fünf Schritte, ein Quadrat – das leichteste Modell, ab vier Jahren.

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## Der Stern mit acht Zacken

Zwei Quadrate, beide mit gefalteten Diagonalen, um eine Achteldrehung versetzt
aufeinandergeklebt. Die stehen gelassenen Knicke geben dem Stern Tiefe – aus
Butterbrotpapier gefaltet leuchtet er am Fenster.

- Zwei gleich große Quadrate zuschneiden, gern in zwei Farben.

- Bei beiden Quadraten beide Diagonalen falten und wieder öffnen.

- Die Knicke leicht stehen lassen – das gibt dem Stern Tiefe.

- Das eine Quadrat um eine Achteldrehung versetzt auf das andere kleben.

- Faden durch eine Spitze ziehen – fertig ist der Anhänger.

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Faltanleitung «Stern mit acht Zacken»Zwei Quadrate, etwas Kleber – ein Anhänger für den Christbaum.

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· [PNG – Faltanleitung «Stern mit acht Zacken»undefinedA4, kostenlos

## Glückssterne aus Papierstreifen

Die kleinen dicken Sterne, die man aus einem einzigen Papierstreifen faltet: erst ein
Knoten, daraus ein Fünfeck, und am Schluss drückt man die Kanten ein, bis sich der Stern
wölbt. Ein ganzes Glas voll ist ein Geschenk für sich – und die Streifen lassen sich
aus jedem Geschenkpapierrest schneiden.

- Einen Streifen schneiden: anderthalb Zentimeter breit, mindestens dreißig lang.

- Eine lockere Schlaufe legen und das kurze Ende durchziehen – wie bei einem
Knoten.

- Den Knoten vorsichtig flach ziehen: Es entsteht ein kleines Fünfeck. Das kurze Ende
einstecken.

- Das lange Ende immer wieder ums Fünfeck falten – der Streifen findet den Weg
von selbst. Das Ende einstecken.

- Mit dem Fingernagel jede der fünf Kanten sanft eindrücken, bis sich der Stern
wölbt.

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Faltanleitung «Glückssterne»Kleine dicke Sterne aus einem Papierstreifen – zum Verschenken im Glas.

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· [PNG – Faltanleitung «Glückssterne»undefinedA4, kostenlos

## Welches Papier?

- **Für den Tannenbaum:** normales Origamipapier (15 &times; 15 cm) oder
ein zugeschnittenes Stück Druckerpapier, grün oder gemustert.

- **Für den Stern:** dünnes Papier – Butterbrot-, Transparent- oder
Seidenpapier –, wenn er ans Fenster soll.

- **Für Glückssterne:** alles, was sich in Streifen schneiden lässt:
Geschenkpapier, Zeitschriften, alte Landkarten. Zu dickes Papier bricht beim
Eindrücken.

## Häufige Fragen

### Ab welchem Alter können Kinder Origami falten?
Den Tannenbaum schaffen viele Vierjährige mit etwas Hilfe, den Stern Fünfjährige. Glückssterne brauchen Fingerspitzengefühl – das klappt meist ab sechs oder sieben Jahren, und Erwachsene falten sie erfahrungsgemäß noch am Küchentisch weiter, wenn die Kinder längst schlafen.

### Welches Papier braucht man für Origami?
Für den Anfang reicht Druckerpapier, quadratisch zugeschnitten. Echtes Origamipapier ist dünner und hält die Knicke besser. Für Glückssterne braucht es nur Streifen – Geschenkpapierreste sind perfekt.

### Gibt es die Anleitungen auch zum Ausdrucken?
Ja, jede der drei Anleitungen gibt es als A4-Blatt mit allen Schritten – als PDF und als PNG, kostenlos und ohne Anmeldung. Praktisch, wenn mehrere Kinder gleichzeitig falten.

### Was kann man mit den gefalteten Sternen machen?
An den Christbaum oder ans Fenster hängen, auf Karten und Geschenke kleben – und Glückssterne verschenkt man im Glas: hundert kleine Sterne, jeder einzeln gefaltet, sagen mehr als die meisten Geschenke.

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